1. Hirshkowitz et al. (2015): National Sleep Foundation's sleep time duration recommendations. (Sleep Health)
Belegt im Artikel: Den weltweiten wissenschaftlichen Konsens, dass gesunde Erwachsene zwischen 7 und 9 Stunden Schlaf pro Nacht benötigen, um optimal zu regenerieren. Referenz & Link: Hirshkowitz, M., et al. (2015). Sleep Health.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29073412/2. Spiegel et al. (2004): Sleep curtailment in healthy young men is associated with decreased leptin levels, elevated ghrelin levels, and increased hunger. (Annals of Internal Medicine)
Belegt im Artikel: Den spannenden Fakt, dass chronischer Schlafmangel unseren Appetit steigert (durch das Hunger-Hormon Ghrelin) und somit unbewusst zu Übergewicht führen kann. Referenz & Link: Spiegel, K., et al. (2004). Annals of Internal Medicine.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15583226/3. Besedovsky et al. (2012): Sleep and immune function. (Pflugers Archiv: European Journal of Physiology)
Belegt im Artikel: Die Tatsache, dass das Immunsystem während des Tiefschlafs auf Hochtouren arbeitet und massiv Antikörper und Abwehrzellen ("viel Schlafen hilft bei Erkältung") produziert. Referenz & Link: Besedovsky, L., et al. (2012). Pflugers Archiv.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22071480/4. Van Cauter et al. (2000): Age-related changes in slow wave sleep and relationship with growth hormone and cortisol levels. (JAMA)
Belegt im Artikel: Dass der Körper in der ersten Nachthälfte Wachstumshormone (zur Muskel- und Gewebereparatur) ausschüttet und in der zweiten Nachthälfte bewusst Cortisol produziert, um uns als natürlichen Wachmacher aufstehen zu lassen. Referenz & Link: Van Cauter, E., et al. (2000). JAMA.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10946566/5. Finan et al. (2013): The sleep-pain nexus: effects of sleep deficit on pain. (The Journal of Pain)
Belegt im Artikel: Deine Beschreibung der paradoxen Beziehung zwischen Schlaf und Schmerz: Schlechter Schlaf verschlimmert die Schmerzempfindlichkeit am nächsten Tag, was wiederum den Schlaf der folgenden Nacht stört. Referenz & Link: Finan, P. H., et al. (2013). The Journal of Pain.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24229735/6. Chang et al. (2015): Evening use of light-emitting eReaders negatively affects sleep, circadian timing, and next-morning alertness. (PNAS)
Belegt im Artikel: Dass künstliches Licht (speziell Blaulicht von Bildschirmen/Handys) die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin blockiert und so dem Gehirn vortäuscht, es sei noch Tag. Referenz & Link: Chang, A. M., et al. (2015). PNAS.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25535358/7. Drake et al. (2013): Caffeine effects on sleep taken 0, 3, or 6 hours before going to bed. (Journal of Clinical Sleep Medicine)
Belegt im Artikel: Die wichtige Regel, Koffein 6 bis 10 Stunden vor dem Schlafengehen zu streichen. Die Studie zeigt, dass Koffein selbst 6 Stunden vor dem Zubettgehen noch massiven negativen Einfluss auf die Schlafqualität hat. Referenz & Link: Drake, C., et al. (2013). Journal of Clinical Sleep Medicine.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24235903/8. St-Onge et al. (2016): Effects of Diet on Sleep Quality. (Advances in Nutrition)
Belegt im Artikel: Den entkräfteten Mythos der Kohlenhydrate nach 18 Uhr. Die Studie zeigt, dass eine ausgewogene Zufuhr von Proteinen und Kohlenhydraten am Abend den Schlaf sogar fördern kann, solange die Portionen nicht zu schwer/fettig sind. Referenz & Link: St-Onge, M. P., et al. (2016). Advances in Nutrition.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26156950/9. Okamoto-Mizuno & Mizuno (2012): Effects of thermal environment on sleep and circadian rhythm. (Journal of Physiological Anthropology)
Belegt im Artikel: Dass eine etwas kühlere Raumtemperatur (wie von dir erwähnt 16-23 Grad) essenziell ist, da die Körperkerntemperatur zum Einschlafen absinken muss. Referenz & Link: Okamoto-Mizuno, K., & Mizuno, K. (2012). Journal of Physiological Anthropology.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22738673/10. Kredlow et al. (2015): The effects of physical activity on sleep: a meta-analytic review. (Journal of Behavioral Medicine)
Belegt im Artikel: Dass regelmäßiges, moderates körperliches Training (wie das Gesundheits- und Krafttraining bei euch in der Praxis) die Schlafqualität messbar und signifikant verbessert. Referenz & Link: Kredlow, M. A., et al. (2015). Journal of Behavioral Medicine.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25596964/11. Cary et al. (2019): Identifying relationships between sleep posture and non-specific spinal symptoms in adults: A scoping review. (BMJ Open)
Belegt im Artikel: Den Mythos der "perfekten Schlafposition". Die Studie zeigt, dass Menschen nachts völlig normal ständig ihre Position wechseln und es keine wissenschaftlich bewiesene, universell schmerzfreie Haltung oder Kissenform gibt. Referenz & Link: Cary, D., et al. (2019). BMJ Open.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31253457/12. Mantua et al. (2016): Reliability and validity of consumer sleep technologies. (Sleep Health)
Belegt im Artikel: Deinen Hinweis zur Vorsicht bei Schlaftrackern (Smartwatches etc.). Diese Geräte sind oft ungenau in der Messung der Schlafphasen. Wenn man sich von falschen schlechten Daten am Morgen stressen lässt, verschlechtert das die Erholung (Nocebo-Effekt). Referenz & Link: Mantua, J., et al. (2016). Sleep Health.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27040405/