1. Olesen et al. (2018): The International Classification of Headache Disorders, 3rd edition. (Cephalalgia
Belegt im Artikel: Die exakte grafische und inhaltliche Unterscheidung (Symptome und Ausbreitungsgebiete) zwischen Migräne, Spannungskopfschmerz und zervikogenem Kopfschmerz anhand der weltweit gültigen Kriterien. Referenz & Link: Olesen, J., et al. (2018). Cephalalgia.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29368949/2. Dodick (2003): Clinical practice. Chronic daily headache. (New England Journal of Medicine)
Belegt im Artikel: Deinen roten "Achtung"-Warnkasten. Die Arbeit definiert die sogenannten "Red Flags" (z. B. "Donnerschlagkopfschmerz", Fieber, neurologische Ausfälle), bei denen zwingend und sofort ärztliche Hilfe aufgesucht werden muss. Referenz & Link: Dodick, D. W. (2003). New England Journal of Medicine.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14582494/3. Diener et al. (2016): Medication-overuse headache: risk factors, pathophysiology and management. (Nature Reviews Neurology)
Belegt im Artikel: Deinen elementaren Punkt zum Medikamentenübergebrauch (MOH) und den Mythos "Schmerzmittel helfen immer". Die Studie belegt, dass die Einnahme von Schmerzmitteln an mehr als 10-15 Tagen im Monat paradoxerweise chronische Kopfschmerzen auslöst. Referenz & Link: Diener, H. C., et al. (2016). Nature Reviews Neurology.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27633282/4. Bialosky et al. (2009): The mechanisms of manual therapy in the treatment of musculoskeletal pain: a comprehensive model. (Manual Therapy)
Belegt im Artikel: Die Entkräftung des Mythos "Die Wirbel sind blockiert". Die Studie belegt, dass manuelle Therapien das Nervensystem beruhigen und Schmerz modulieren, anstatt tatsächlich "ausgerenkte" Wirbel mechanisch wieder "einzurenken". Referenz & Link: Bialosky, J. E., et al. (2009). Manual Therapy.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19223221/5. Lemmens et al. (2019): The effects of aerobic exercise on the number of migraine days, duration and pain intensity in patients with migraine. (The Journal of Headache and Pain)
Belegt im Artikel: Deine Empfehlung für das Ausdauertraining (Laufband/Cardio). Die Meta-Analyse beweist, dass regelmäßiges aerobes Training die Häufigkeit, Dauer und Intensität von Migräneattacken maßgeblich reduziert. Referenz & Link: Lemmens, J., et al. (2019). The Journal of Headache and Pain.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30764753/6. Varkey et al. (2011): Exercise as migraine prophylaxis: a randomized study using relaxation and topiramate as controls. (Cephalalgia)
Belegt im Artikel: Dass eine aktive Bewegungstherapie (wie Fahrradfahren oder Joggen) bei der Vorbeugung von Migräne genauso effektiv sein kann wie starke medikamentöse Prophylaxen (z. B. das Medikament Topiramat) – jedoch ohne die Nebenwirkungen. Referenz & Link: Varkey, E., et al. (2011). Cephalalgia.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21383041/7. Jull et al. (2002): A randomized controlled trial of exercise and manipulative therapy for cervicogenic headache. (Spine)
Belegt im Artikel: Deine Empfehlung im Bereich Krafttraining. Die Studie zeigt, dass ein spezifisches Krafttraining der Nacken- und Schultermuskulatur die effektivste Methode gegen vom Nacken ausgehende Kopfschmerzen ist. Referenz & Link: Jull, G., et al. (2002). Spine.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12221344/8. Luedtke et al. (2016): Physical therapy for headache: a systematic review. (Cephalalgia)
Belegt im Artikel: Dass aktive Physiotherapie bei Spannungs- und zervikogenen Kopfschmerzen der bloßen Schonung (Mythos "Ich muss mich schonen") weit überlegen ist. Referenz & Link: Luedtke, K., et al. (2016). Cephalalgia.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26656770/9. Ylinen et al. (2010): Effect of neck exercises on cervicogenic headache: a randomized controlled trial. (Journal of Rehabilitation Medicine)
Belegt im Artikel: Dass progressives Krafttraining im Nackenbereich (wie auf deinen Grafiken abgebildet) signifikant besser wirkt als reine Dehnübungen. Referenz & Link: Ylinen, J., et al. (2010). Journal of Rehabilitation Medicine.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20401426/10. Cathcart et al. (2010): Stress exposure and sympathetic activity in descending pain modulatory systems in tension-type headache. (Cephalalgia)
Belegt im Artikel: Den Einflussfaktor Psyche (Stress). Die Studie belegt physiologisch, wie psychologischer Stress das Nervensystem überreizt (Sympathikus) und die Muskelspannung sowie Schmerzempfindlichkeit am Kopf erhöht. Referenz & Link: Cathcart, S., et al. (2010). Cephalalgia.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20421235/11. Rains (2018): Sleep and Migraine: Assessment and Treatment of Comorbid Sleep Disorders. (Headache)
Belegt im Artikel: Deinen biologischen Faktor Schlaf. Eine schlechte Schlafqualität ist wissenschaftlich bewiesen einer der größten Auslöser (Trigger) für Migräne- und Spannungskopfschmerzattacken. Referenz & Link: Rains, J. C. (2018). Headache.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30043431/12. Ballegaard et al. (2008): Are headache and temporomandibular disorders related? A blinded study. (Cephalalgia)
Belegt im Artikel: Deinen Punkt zum Kiefergelenk (CMD) als körperliche Ursache. Die Studie bestätigt den direkten Zusammenhang zwischen muskulären Fehlspannungen im Kiefer und dem Auftreten von Kopfschmerzen. Referenz & Link: Ballegaard, V., et al. (2008). Cephalalgia.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18422717/